
26.02.2026
Heaven0711
Mit KI & Afterwork Stuttgart ging unsere Eventreihe in die zweite Runde. Und schon früh war klar: Der Abend knüpft nicht nur an Karlsruhe an, sondern entwickelt das Format konsequent weiter.
Mehr Menschen, mehr Gespräche, mehr direkte Rückfragen aus der Praxis.
Was den Abend besonders gemacht hat, war nicht nur das Line-up auf der Bühne, sondern vor allem die Energie im Raum. KI wurde nicht abstrakt diskutiert, sondern in Produkten, Prozessen und operativen Teams konkret weitergedacht. Genau das war von Anfang an das Ziel von KI & Afterwork: ein Format, das echte Use Cases, ehrlichen Austausch und direkt umsetzbare Impulse zusammenbringt.
Stuttgart hat gezeigt, wie stark dieses Bedürfnis ist, wenn KI nicht als Zukunftsversprechen inszeniert wird, sondern als Thema, das Unternehmen schon heute in Bewegung bringt.
Beim KI & Afterwork in Stuttgart standen drei Perspektiven auf der Bühne, die eines gemeinsam hatten: KI im echten Einsatz.
KI in Frontline und operativen Teams
Giacomo Kenner von Flip sprach in seiner Keynote „Mission Frontline: Wie KI-Rollout in operativen Teams wirklich funktioniert“ darüber, was Unternehmen beachten müssen, wenn KI nicht nur im Office, sondern auch in Frontline und Blue Collar Umfeldern wirksam werden soll. Der Fokus lag auf echter Einführung, realen Hürden und praktischen Learnings aus der Umsetzung.
Produktivität statt KI nur auf dem Papier
Mit „KI ist da. Produktivität nicht. Was jetzt?“ brachte Jörn Steinbeck von oee.ai einen Punkt auf die Bühne, der gerade viele Unternehmen beschäftigt: KI ist eingeführt, Tools sind vorhanden, aber der Hebel in der Produktivität bleibt oft aus. Die Keynote zeigte, woran das liegt und was es braucht, damit KI sich in Zahlen, Output und Wirkung wirklich bemerkbar macht.
Tempo als Wettbewerbsvorteil
Christian Ringler von Funkwerk Systems und Nicolas Dürr von futurebrains machten in „Prototype or Die: Warum die langsamste Firma verliert“ deutlich, warum Geschwindigkeit bei Prototypen und Umsetzung heute kein Nice-to-have mehr ist. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie aus einer Idee in kurzer Zeit ein greifbarer Prototyp wird und warum genau das über Relevanz, Lernkurve und Marktchancen entscheidet.
Stuttgart hat vor allem drei Dinge deutlich gemacht:
1. KI wird erst dann relevant, wenn sie in echten Abläufen ankommt
Nicht in der Folie. Nicht im Tool-Zugang. Sondern dort, wo Teams arbeiten, Entscheidungen treffen und Prozesse wirklich laufen.
2. Der größte Hebel liegt oft nicht im Modell, sondern im Setup
Viele der Gespräche im Raum drehten sich nicht um theoretische Möglichkeiten, sondern um die Frage, wie KI sinnvoll eingebettet wird, damit daraus echte Wirkung entsteht.
3. Die stärksten Impulse entstehen dann, wenn Menschen direkt ins Tun kommen
Genau das war in Stuttgart spürbar: nicht nur Interesse, sondern echte Anschlussfähigkeit. Neue Gedanken, direkte Ideen und erste Schritte, die nicht erst Wochen später, sondern oft direkt danach weitergedacht wurden.
Stuttgart war nicht einfach das nächste Event.
Der Abend hat gezeigt, dass KI & Afterwork mehr ist als ein einzelnes Format. Es ist ein Raum, in dem KI verständlich wird, ohne vereinfacht zu werden. Ein Raum, in dem neue Perspektiven entstehen, weil nicht nur präsentiert, sondern offen diskutiert wird. Und ein Raum, in dem aus Interesse oft direkt ein nächster Schritt wird.
Genau deshalb wächst die Reihe weiter.