
21.05.2026
OutOfOffice Eisbach
Mit KI & Afterwork München ist unsere Eventreihe in einer neuen Stadt angekommen. Und der Abend hat direkt gezeigt, wie viel Bedarf es für genau solche Formate gibt.
Was in München spürbar war: viel Aufmerksamkeit im Raum, ehrliche Fragen, starke Gespräche und ein hohes Interesse daran, KI nicht nur besser zu verstehen, sondern sinnvoll in Unternehmen einzusetzen.
Genau dafür gibt es KI & Afterwork. Nicht als Bühne für abstrakte Zukunftsbilder, sondern als Format für Menschen, die wissen wollen, wie KI in Produkten, Daten, Prozessen und Teams wirklich wirksam wird.
München hat genau das eingelöst: mit einem starken Line-up, offenem Austausch und vielen Gesprächen, die nicht mit dem letzten Impuls aufgehört haben, sondern danach erst richtig interessant wurden.
Beim KI & Afterwork in München kamen drei Perspektiven zusammen, die im B2B gerade besonders relevant sind: Skalierung mit KI-Assistenten, Daten als Grundlage für wirksame KI und ein Live-Einblick in moderne Produktentwicklung.
Wie KI-Assistenten Unternehmen skalieren
Marc Stühler von Leaders of AI zeigte in seiner Keynote, wie sich sein Unternehmen zu einer hybriden Organisation aus Mensch und KI-Assistenten entwickelt hat. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Unternehmen KI-Assistenten heute schon konkret einsetzen können, um Skalierung zu ermöglichen, Kosten zu senken und dem Fachkräftemangel strukturiert zu begegnen.
Warum Daten die Grundlage für wirksame KI sind
Mit „Data is kAI“ brachten Dr. Benjamin Jetter und Fabian Töpel von Databricks einen der zentralen Engpässe vieler KI-Projekte auf die Bühne: die Datenbasis. Ihr Fokus lag auf der Praxisfrage, warum viele KI-Vorhaben nicht an der Idee, sondern an Silos, Qualität, Governance und unklaren Grundlagen scheitern und was Unternehmen wirklich brauchen, damit aus Daten funktionierende KIAnwendungen werden.
Live-Einblick in moderne Produktentwicklung
Ergänzt wurde der Abend durch einen Live-Einblick direkt aus der Praxis, der gezeigt hat, wie heute schneller gebaut, getestet und gelernt wird. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich Produktentwicklung verändert, wenn KI nicht nur als Unterstützung, sondern als echter Beschleuniger in Entwicklungs- und Entscheidungsprozessen mitgedacht wird.
München hat vor allem drei Dinge deutlich gemacht:
1. KI wird dann relevant, wenn sie in Unternehmen konkret verankert wird
Nicht als Schlagwort, nicht als Innovationsfolie, sondern als Thema,das in Organisationen, Prozessen und Produktlogiken sauber eingebettet werden muss.
2. Der Unterschied liegt oft nicht im Tool, sondern im Setup Viele Gespräche des Abends haben gezeigt, dass erfolgreiche KIProjekte selten an fehlenden Möglichkeiten scheitern. Meist geht es um Struktur, Datenbasis, Klarheit und Priorisierung.
3. Die wertvollsten Gespräche beginnen oft nach dem offiziellen Teil
Wie schon in Karlsruhe und Stuttgart war auch in München der Austausch nach der Bühne ein zentraler Teil des Abends. Gerade dort wurde spürbar, wie wertvoll ein Raum ist, in dem Menschen aus unterschiedlichen Unternehmen offen über Herausforderungen, Erfahrungen und nächste Schritte sprechen.
München hat gezeigt, dass KI & Afterwork nicht von einer Stadt lebt, sondern von einem Bedarf, der in vielen Unternehmen gerade gleichzeitig spürbar ist.
Der Bedarf nach Formaten, in denen KI im B2B greifbar wird. Der Bedarf nach ehrlichem Austausch statt Hochglanz-Erzählung. Und der Bedarf nach Abenden, aus denen nicht nur ein guter Eindruck, sondern oft schon der nächste konkrete Gedanke entsteht. Genau deshalb geht die Reihe weiter.