
20.11.2025
CyberForum
Mit KI & Afterwork Karlsruhe ist der Startschuss für unsere Eventreihe gefallen.
Die Idee dahinter war von Anfang an klar: ein Format schaffen, in dem KI nicht nur diskutiert, sondern greifbar gemacht wird. Keine langen Panels, keine Buzzword-Bühne, sondern ein Abend mit echten Use Cases, ehrlichem Austausch und konkreten Einblicken in die Praxis.
Die Premiere in Karlsruhe hat genau das eingelöst.
Drei Keynotes, eine Live-Automatisierung und viele Gespräche im Anschluss haben gezeigt, wie groß das Interesse an KI ist, wenn sie nicht abstrakt bleibt, sondern in Prozessen, Produkten und Teams wirklich sichtbar wird.
Beim ersten KI & Afterwork in Karlsruhe standen drei Perspektiven auf der Bühne, die eines gemeinsam hatten: KI im echten Einsatz.
Von Software-Engineering zu AI-Engineering
Thomas Bornheim von Arkadia Heilbronn zeigte in seiner Keynote „Level 3: von Software-Engineer zu AI-Engineer“, wie sich die Rolle von Entwicklern verändert, wenn KI nicht nur unterstützt, sondern zum aktiven Teil von Produktentwicklung wird.
KI-Agenten mit echtem Nutzen statt netter Demo
Mit „Digitale Haustiere: Warum die meisten KI-Agenten süß sind, aber keine Miete zahlen“ brachte Stefan Bertelsmann von Schwarz IT auf den Punkt, woran viele Agenten-Ansätze in der Praxis scheitern und was passieren muss, damit daraus echter Mehrwert entsteht.
Datenhoheit, Effizienz und Live-Einblick in die Praxis
Simon Pfeiffer von Codesphere zeigte in „KI ohne Big Tech: volle Datenhoheit bei voller Effizienz“, wie Unternehmen KI leistungsfähig einsetzen können, ohne dabei die Kontrolle über ihre Systeme und Daten aus der Hand zu geben. Gemeinsam mit Nicolas Dürr von futurebrains wurde das Thema anschließend in einer Live-Automatisierung greifbar und direkt in die Anwendung übersetzt.
Das erste KI & Afterwork in Karlsruhe hat vor allem drei Dinge deutlich gemacht:
• KI wird dann relevant, wenn sie im Alltag greifbar wird.
Nicht in der Theorie, sondern in echten Abläufen, Entscheidungenund Workflows.
• Die spannendsten Gespräche beginnen oft nach der Bühne.
Gerade der direkte Austausch im Raum hat gezeigt, wie wertvoll einoffenes Format mit Zeit für echte Diskussionen ist.
• Live-Einblicke schaffen mehr als zehn Slides.
Wenn sichtbar wird, wie etwas funktioniert, entstehen Ideen,Rückfragen und direkt neue Ansätze für die eigene Praxis.
Karlsruhe war der Anfang.
Das erste KI & Afterwork hat gezeigt, dass es ein starkes Bedürfnis nach einem Format gibt, das KI verständlich, relevant und direkt diskutierbar macht. Nicht als Show, sondern als Raum für echte Learnings, konkrete Fragen und neue Verbindungen.
Genau daraus ist die Reise von KI & Afterwork entstanden.